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Aus dem Tagebuch...
1. Tag: Du bist wunderbar gemacht!
Bei einem Rundgang durch die Kirche, erlebten wir die Schöpfungsgeschichte hautnah. Auf dem Kirchturm
waren wir dem Himmel ganz nah, Sterne und Mond konnten wir im Kirchgemäuer entdecken und auch das Licht
wurde im dunklen Keller aufgespürt. Nach dem Mittagessen staunten wir über Experimente mit Wasser
und Licht. Jeder von uns konnte bei einer Rallye durchs Haus einen eigenen Umweltführerschein machen.
Es war ganz schön knifflig, doch jeder bestand die Abschlussprüfung. Denn schließlich muss die
Welt, die Gott so schön geschaffen hat, auch geschützt werden.
2. Tag: Säge, Kleber, Scherenschnitt – Kreatives Werken
Jetzt waren wir an der Reihe: egal ob Kicker, Fotoalbum, Dosenaffen oder Leinwand, heute konnten wir kleine
Kunstwerke erschaffen. Mit Farbe, Hammer, Säge ging es ans Werk und am Ende des Tages konnte sich jeder
über seine fertige Bastelei freuen.
3. Tag: „Ni hao!“
Den ganzen Sommer in Nürnberg verbringen – das wäre zu langweilig. Deshalb machten wir uns heute auf
den Weg nach Asien. Nach einem kurzen und angenehmen Flug landeten wir voller Vorfreude auf das fremde Land.
Auf der Chinesischen Mauer mussten wir die Mauerwächter bei ihrer Arbeit unterstützen. In einer
Porzellanmanufaktur bemalten wir Teller nach den Regeln jahrtausendealter Traditionen. Und dann wurden wir auch
noch in die asiatische Kochkunst eingeführt. Wir beschlossen unseren Tag mit einem Festessen –
Gemüsesuppe, Reis mit Hähnchen, gebratenem Obstsalat und zum Schluss natürlich
Glückskeksen. Kurz nach drei Uhr freuten wir uns auf ein Wiedersehen in Nürnberg.
4. Tag: Der Natur auf der Spur
Der Natur auf der Spur waren wir beim Besuch des Walderlebniszentrums in Tennenlohe.
Seitdem ist es für uns nicht mehr unvorstellbar, wie groß der höchste Baum der Welt ist; dass man eine
Riesenwippe mit 17 Kindern und drei Erwachsenen ausgleichen kann, dass ein Baumtelefon tatsächlich
funktioniert oder dass eine Brennessel nicht brennen muss!
Mit soviel Wissen über den Wald und seine Lebewesen versorgt bekamen am Ende des Ausfluges alle den
bunten Waldwichtel verliehen.
5. Tag: Lesenacht
Das Beste kommt zum Schluss. Am letzten Tag erlebten wir mit dem Sams viele lustige Abenteuer. Auch Frau Rotkohl kam vorbei,
doch wir ließen uns von ihrem ewigen Gemecker nicht die Laune verderben. Spät am Abend waren wir alle sehr hungrig,
doch glücklicherweise wünschte sich Herr Taschenbier Kartoffelsalat und Hähnchen. Aber das war noch nicht alles,
ein weiterer Wunschpunkt ging dann noch für das Eis zum Nachtisch drauf (das hat sich wirklich gelohnt!!). Das Sams ist
echt mutig! Trotzdem weiß ich, dass es noch einen besseren Freund gibt. Der immer da ist und mir ganz viel Mut macht …
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