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Unter diesem Titel stand unsere alljährliche Kinderfreizeit im Jahr 2010.
Wir, das waren Diakonin Barbara Gruß, Inge Braun, Katja Schade, Miriam Städtler, Michael Johnson
und Tobias Manger, fuhren vom 06. - 10. April nach Stockheim am Igelsbachsee.
Am Dienstagmorgen um 10 Uhr ging es mit 22 Kindern im Alter von 7 bis 11 im Bus nach Stockheim.
Dort angekommen wurde zu erst die Zimmeraufteilung durchgeführt und die Zimmer bezogen.
Nach der ersten Stärkung (Hot Dogs) ging es zu den Regeln und ein paar Kennenlernspielen und
einem Steckbrief, der gleichzeitig als Bewerbung zu unserer Piratencrew diente. Am Abend wurden diverse
Bewerbungstests durchgeführt. Nach großer Spannung und Anstrengung haben alle Kinder den Test
bestanden und wurden zu wahren Piraten. Vor dem Schlafen gehen haben wir, wie es auf einem Schiff
üblich ist, einen Logbucheintrag erstellt, um das Geschehene des Tages niederzuschreiben.
Da wir auf dem Gelände ein wunderbares Holzschiff hatten, haben wir uns am Mittwochmorgen zu
allererst eine Flagge fürs Schiff gemacht und diese gehisst.
Im Anschluss daran wurde ein wenig Piratenzubehör gebastelt. Zur Auswahl stand ein Piratenhalstuch,
-hut, und -schmuck, sowie eine Schatzkiste.
Am Nachmittag ist Katja von dem bösen Seeungeheuer Karl-Heinz zu Fressensee entführt worden.
Nach einigen schwierigen Aufgaben und Spielen war Katja wieder befreit und ein Teil der Schatzkarte
gefunden. Am Abend haben wir ein paar Spiele gespielt und am Lagerfeuer Stockbrot gegessen.
Am Donnerstag hatten die Kinder die Wahl ein Schiff, eine Papageienfigur oder eine Kochlöffelpuppe
zu basteln. Am Nachmittag fanden wir eine Spur, der wir folgten und am Ende eine kleine Schatztruhe mit
einem Schlüssel darin fanden.
Am Abend haben wir wieder gemeinsam gespielt und sind anschließend zu einer kleinen Nachtwanderung
aufgebrochen.
Am Freitag wurde in der Mordsache Ulberta Plapperschnabel ermittelt, dem Papageien des Kapitäns.
Nach vielen kniffligen Fragen und verwirrenden Theorien, war das Rätsel gelöst und ein weiteres
Stück der Schatzkarte erobert. Die Karte war nun komplett, leider jedoch nicht zu entziffern.
Wir waren jetzt schon wirklich weit.
Der Nachmittag war dafür da, sich in Kleingruppen Gedanken zu dem Programm für unsere am Abend
geplante Piratenparty zu machen.
Als sich alle einen Programmpunkt überlegt hatten war wieder Zeit zum spielen. Beim Tollen auf
dem Schiff entdeckte dabei unser tapferer Leo zufällig ein Stück Pergament am Schiff. Nach
kurzer Betrachtung stellte sich heraus, dass es die fehlende Legende zur Entzifferung der Schatzkarte ist.
Nach kniffliger Entschlüsselung ging es auf die Suche. Schnell war der Schatz auch gefunden und
äußerlich betrachtet. Den Schlüssel hatten wir natürlich nicht dabei. Also den Schatz packen
und ab ins Haus, wo der Schlüssel sich in Sicherheit befand. Im Haus war das Schloss schnell
geöffnet und alle sahen die eroberte Beute. Da es so viel war, beschlossen wir den Schatz abends bei
der Party zu verteilen.
Nach dem Abendessen war es auch schon so weit und es hieß: Bühne frei für unsere Piraten.
Vom Witze erzählen, Sketche aufführen über einen Kinder-gegen-Mitarbeiter-Wettkampf bis
hin zur Reise nach Jerusalem war es ein buntes und spaßiges Programm.
Und je eher wir uns alle versahen war es auch schon soweit, um den letzten Logbucheintrag der Woche zu
erledigen.
Am Samstag hieß es: Packen und Deck schrubben. Der Plan, wer sich um was kümmert, wurde schon
am Freitag erledigt und so konnten wir direkt nach dem Frühstück beginnen, die Kajüten
zu räumen und klar Schiff zu machen.
Um kurz nach 13 Uhr lautete es auch schon wieder „Hallo Nürnberg, Hallo Eltern“.
Am Ende bleibt noch zu sagen, dass wir gemeinsam riesigen Spaß hatten und jede Menge erlebt haben.
Bilder
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