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- so lautete das Motto unserer Kinderfreizeit 2011.
Wir (Diakonin Barbara Gruß, Inge braun, Maximilian Schwarzmann, Michael Johnson, Nathaly Meyer und
Tobias Manger) fuhren mit 30 Kindern im Alter von 7 - 11 Jahren vom 26.04. - 30.04. in die "Alte Schule" nach
Morsbach bei Titting.
Am Dienstagmorgen um 10 Uhr hieß es: "Tschüss Mama, Tschüss Papa und Tschüss
Nürnberg." Nach einer Fahrt von ca. 50 Minuten war die Unterkunft für eine Woche Spaß Spannung
und viel Zauberei erreicht.
Zuerst haben wir gemeinsam einige Hausregeln aufgestellt, die Zimmer aufgeteilt und bezogen. Nun war es
auch schon Zeit für die erste Stärkung (Hot Dogs). Im Speisesaal füllten wir den Küchenplan
aus und stellten einige Regeln zum Verhalten beim Essen auf.
Nach dem Essen haben wir uns auf spielerische Weise kennen gelernt. Um die zu vertiefen fertigten wir nach dem
Snack (Muffins) Steckbriefe an und hängten sie auf. Anschließend lösten die Kinder in Teams Aufgaben, um
Karten von Bergtrollen zu bekommen. Die Karten mussten die Kindern in Duellen erkämpfen und verteidigen.
Als wir wieder im Haus waren, stand da überraschend eine verschlossene, mystische Kiste, aus der Musik und Licht
zu vernehmen war. Ebenso fanden wir im Speisesaal einen Zauberspiegel, der uns sagte beim Öffnen der Kiste
behilflich zu sein, wenn die Kinder sich für ein zauberhaftes Miteinander auf der Freizeit und beim Bestehen
verschiedener Herausforderungen einsetzen würden.
Nach dem Abendessen gab es pure Action beim beliebten und bekannten "Chaos-Spiel". Um den Tag ruhig
abzuschließen, trafen wir uns alle in der Turnhalle auf eine Gute-Nacht-Geschichte und zum Erstellen
eines Freizeit-Tagebuchs.
Um allen am Haus vorbeigehenden Passanten zu zeigen, wer für die Woche hier wohnte, malten wir am
Mittwochmorgen ein Banner, welches wir vor dem Haus aufgehängt hatten. Parallel zu dem Banner hat
jedes Zimmer auch ein Zimmerschild angefertigt, um auf den ersten Blick gleich zu erkennen, wer wo
schläft.
Anschließend haben wir uns wichtigen Zauberbedarf (Zauberstäbe, Zauberhüte, Zauberumhänge
oder Zukunfts-Orakel) gebastelt. Dann war es auch schon wieder Zeit fürs Mittagessen (Fischstäbchen
mit Kartoffelsalat). Zwischen Mittagessen und Snack hatten die Kinder Zeit für sich, in der sie sich selbst
beschäftigen, ein Spiele-Angebot wahrnehmen oder eine Geschichte vorgelesen bekommen konnten.
Am Nachmittag zeigten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Zauberwoche bei einigen Prüfungen, ob sie
reif dafür wären, wahre Zauberer zu werden. Weil es zu regnen begann verlegten wir die
anschließenden Spiele in die Turnhalle. Vor dem täglichen Abschluss in der Turnhalle gab es eine
Nachtwanderung, bei der die Kinder immer zu zweit an einem Seil durch den Wald laufen konnten, um die Sinne zu
schärfen und manch zauberhaftem Geräusch bei Nacht zu lauschen.
Am Donnerstag war das Wetter dann zum Glück wieder besser, denn diesen Tag verbrachten wir fast die
ganze Zeit außer Haus.
Nach dem Frühstück ging es in Halbgruppen zum Rounder-Duell (Brennball mit Schläger)
oder zum Kampf gegen den schwarzen Magier. Nach Beendigung wurde getauscht.
Nach dem Mittagessen (Nudeln mit diversen Saucen) und der täglichen Pause machten wir uns auf zu einer
Wanderung, bei der der Sehsinn geschärft wurde. Wir sammelten dabei ebenfalls Stöcke fürs
Stockbrot am Abend.
Direkt nach dem Abendessen saßen wir auch schon um das entzündete Feuer. Lustige Lieder,
leckeres Stockbrot und magische Licht- und Feuereffekte sorgten für einen verzauberten Tagesabschluss.
Mit dem Freitag stand auch schon der letzte komplette Tag vor der Tür. Vormittags bastelten wir in
Workshops diverse Zauberutensilien. Im Angebot waren Zauberkugeln Ansteckspinnen oder eine Kurzeinweisung
in ein paar Zaubertricks.
Mittags gab es ein großes Zaubermenü, bei dessen Vorbereitung alle geholfen haben. Es gab leckere
Cocktails, Gegrilltes mit Salat und einen cremigen Nachtisch. Gegessen haben wir auf schön dekorierten
Tischen im Freien.
Nach der Pause erschien auf dem magischen Spiegel ein Schriftzug mit dem Hinweis zur Fadenjagd, die uns die
letzten Teile des Zauberspruchs zum Öffnen der Kiste bringen sollte. Und tatsächlich: bei der
Rückkehr war der Zauberspruch auf dem Spiegel komplett!
Kaum hatten wir die Worte: "Lange verschlossen - Zaubertrank vergossen
im schaurigen Licht - sehr Ihr mich nicht!
Aufgaben erfüllt - Kiste enthüllt!"
ausgesprochen, spang auch schon der Deckel der Zaubertruhe auf!
Bis zum Abend war Zeit, die Vorführungen für den Abschlussabend auf dem Jahrmarkt der
Zaubermeisterinnen und -meister vorzubereiten und zu proben.
Der Abend war sehr abwechslungsreich, amüsant und lehrreich. Zaubertricks, ein Quiz, Gesänge und
akrobatische Vorführungen reihten sich abwechslungsreich aneinander. Die Zaubertricks, Zaubersterne
und Zauberschwerter aus der Kiste wurden natürlich auch noch verteilt. Nach den Nachtgedanken starteten
wir in die letzte Nacht in Morsbach.
Am Samstag mussten wir das ganze Haus wieder auf Vordermann bringen. Zum Glück blieb uns noch Zeit, um
zum Abschluss noch etwas zu spielen. Vor dem Einsteigen in den Bus machten wir ein Gruppenfoto und kurz nach
12 fuhren wir wieder zurück nach Nürnberg.
Unser Fazit: Es war eine schöne, spannende und zauberhafte Woche, in der wir vieles erlebt und eine Menge
pfiffiger Kinder kennengelernt haben! Wir freuen uns, wenn ihr nächstes Jahr wieder mit dabei seid!
Bilder
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